Die Zukunft ist digital. Das bedeutet aber keinesfalls, dass Konsum nur noch online stattfinden muss. Auch der stationäre Modehandel hat noch seinen Platz. Um zukunftsfähig zu sein, muss er sich jedoch anpassen. Händler sollten sich dem digitalen Wandel nicht in den Weg stellen, sondern ihm mit offenen Armen entgegentreten. So schaffen sie moderne Verkaufsflächen und können sich weiterhin in den Innenstädten oder Einkaufszentren behaupten. Wie gut das funktionieren kann, wollen wir Ihnen am Beispiel des traditionsreichen Modehauses B&U in Iserlohn aufzeigen. Gemeinsam mit NEWROOMS hat der Modehändler in seiner neu gestalteten Wäscheabteilung gezeigt, wie sich Tradition und Innovation miteinander verbinden lassen.
Digitalisierung für ein innovatives Einkaufserlebnis
Digitalisierung nimmt auch im stationären Handel immer mehr an Bedeutung zu. Dadurch lassen sich Online- und Offline-Kanäle miteinander verbinden. Außerdem kann ein innovatives Einkaufserlebnis geschaffen werden, das Ihren Laden deutlich von der Konkurrenz abhebt. Im Modehaus B&U in Iserlohn wurde das zum Beispiel durch eine digitale Navigation geschaffen, die den Kunden vom Parkplatz bis zum Laden führt. Zusätzlich wurden in die Ladeneinrichtung zahlreiche Bildschirme für die emotionale Kundenansprache integriert.
NEWROOMS arbeitet im Verbund
Um ein erlebnisreiches Einkaufsparadies wie im Modehaus B&U umzusetzen, genügt es nicht, sich mit einem Partner für den Ladenbau zusammenzutun. Vielmehr brauchen Sie viele unterschiedliche Experten, die Ihnen den Content für die Werbebotschaften bereitstellen, die sich um die technische Umsetzung kümmern und die Ihre Verkaufsflächen inklusive digitaler Integration minutiös planen. Bei B&U hat das der Allianzbund NEWROOMS getan. Er setzt sich aus sechs kompetenten Partnern zusammen, die jeweils unterschiedliche Aufgaben übernehmen und am Ende ein ganzheitliches Konzept liefern. Zu den sechs Innovationstreibern bei NEWROOMS gehören HK Consulting, Focus Retail Consulting, 4Dmagic, Fashion Cloud, textilmerchandiser und wir von holz’akzente. Wir sind dabei für die Bereitstellung von flexiblem und elektrifizierbarem Ladenbau für Schuhe, Bekleidung und Accessoires zuständig.
Refinanzierung von digitaler Infrastruktur
Das Beispiel von B&U zeigt deutlich auf, welches Potenzial hinter der Digitalisierung der Ladeneinrichtung steckt. Durch die Integration zahlreicher Bildschirme und sogar einer leinwandgroßen digitalen Fläche können die verschiedenen Marken jetzt individuelle Werbung ausspielen. Die dafür notwendigen Geräte sind schon da und können vom Händler an die Marken vermietet werden. Auf diese Weise lässt sich die Investition in die digitale Infrastruktur in der Ladeneinrichtung langfristig gesehen refinanzieren. Der Betreiber des Modehauses profitiert von dem attraktiveren Einkaufserlebnis, während die Marken nicht selbst für die notwendige digitale Ausstattung sorgen müssen und dennoch ihre Waren passend zur Saison effektiv bewerben können. Es handelt sich also um eine typische Win-Win-Situation.







